Veränderung

Unser Quartalsthema für den Start

Dieses ist die erste Ausgabe unseres Magazins ‘Vie en Vercors’. Viermal im Jahr kreieren wir eine Ausgabe, die sich mit der Region beschäftigt, jahreszeitliche Themen aufgreift und uns weiterentwickelt.

Wir wollen die Gedanken unseres Feelgood-Netzwerkes mit den Themen von La Grange Vercors verbinden. Und damit diesen besonderen Ort mit unseren Herzensthemen ‘Nachhaltigkeit’ – ‘Neues Denken’ – ‘Gesundheit’ und ‘Ganzheitlichkeit’ verbinden. Gleichzeitig teilen wir hier unsere Erfahrungen in dieser Region, stellen schöne und bezaubernde Orte vor, kochen gemeinsam mit Euch und vieles mehr!

Lasst euch überraschen!

Warum ist das Thema unserer ersten Ausgabe Veränderung?

Es hat sich so viel verändert in den letzten Monaten. Nicht nur für uns, die ganze Welt ist aus ihrer Ordnung gefallen. Ein neues Denken setzt ein. Nicht bei allen, aber bei vielen Menschen. Direkt für uns hat sich durch den Umzug nach Frankreich einfach alles verändert. Ein neuer Wohnort, eine neue Sprache und völlig neue Eindrücke. Wir haben Freunde zurückgelassen, was weh tut. Wir haben Kapitel abgeschlossen, was zum Teil auch gut tut. Und wir schreiben neue Kapitel, an denen wir euch, unsere Gäste und Freunde von La Grange Vercors, teilhaben lassen wollen.

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

 

Eure Silke Baumert

 

Redaktionsteam

Silke Baumert
Chefredaktion

Ich habe Personalentwicklung studiert, viele Jahre als Führungskraft in einem großen Konzern gearbeitet und freue mich darauf, meine Leidenschaften Kochen, Menschen glücklich machen und schreiben miteinander zu vereinen.

Marie Baumert
Gesundheitsberatung

Ich habe Ernährungsberatung und Gesundheitsförderung studiert und eine Yogalehrer-Ausbildung in Indien absolviert. Meine Leidenschaft ist das kreative Arbeiten.

Resillienz – unser Immusystem für die Seele

 

 

Resilienz ist die psychische  Widerstandsfähigkeit, die Kraft, mit der wir uns nach Schicksalsschlägen wieder emotional erholen. Mit der wir unsere Furcht überwinden und zuversichtlich in eine ungewisse Zukunft schauen können. 

Wir stehen vor großen Veränderungen, können aber vieles nicht beeinflussen, weil uns die aktuelle Situation, in der unsere Gesellschaft steckt, nicht die Möglichkeit gibt, selbst etwas zu ändern. Verhaltensregeln werden uns auferlegt und die Missachtung derer wird gesellschaftlich ja, zuweilen sogar strafrechtlich geahndet. Wir sind in einem gewissen Maße handlungsunfähig.

Aber wie können wir unser Immunsystem stärken? Wie können wir reagieren, wenn es nicht so läuft, wie wir das wollen? Und was heißt es, dass es nicht so läuft? Ist es dann generell falsch, oder nur in unserer Wahrnehmung nicht richtig? Jeder Mensch hat seine eigene Wahrheit. Um die Wahrheit der Anderen zu verstehen, müssen wir unsere Perspektive verändern, d.h. wir müssen unsere Wahrheit anpassen und sie somit erweitern. 

Warum fällt uns das so schwer? Wir alle haben Sehnsüchte und Bedürfnisse. Sie zeigen unsere Bedürftigkeit und machen uns verwundbar. Die Stärkung unserer Resilienz hilft uns, diese Sehnsüchte einzuordnen. Wir können sie nicht ganz zur Ruhe lassen kommen, aber wir können den Grad unserer Verletzbarkeit beeinflussen. Wir können, indem wir unsere Sehnsüchte bewusst wahrnehmen, die inneren Muster, die unser Verhalten motivieren, erkennen. Wenn wir sie nicht wahrnehmen können oder wollen, werden wir von ihnen überrollt (überfahren). Und wir bringen uns damit in Situationen, Beziehungen oder an Orte, die uns nicht guttun und an denen wir nie sein wollten. 

Die o.g. Außeneinflüsse und unserer Verhalten beeinflussen unseren Stresspegel. So sind es die ganz kleinen ‚Mikrodosen‘, wie z.B. hektischer Straßenverkehr oder Stau, ein überfüllter Terminkalender, Zeitnot bei der Morgenroutine mit den Kindern, die uns zusätzlich in Stress versetzen. Dies alles wirkt sich auf unseren Schlaf, unsere Verdauung, unsere Libido und damit auf unsere Beziehung und letztlich auf unser Herz-Kreislauf-System aus. Wir werden körperlich krank!

Unser seelisches Immunsystem hat also maßgeblichen Einfluss auf unser gesundheitliches Immunsystem.  

Es gibt verschiedene Wege, an unserer Resilienz zu arbeiten. Bereits kleine Verhaltensänderungen in unserem Alltag können bereits großes bewirken.

Natürlich hilft uns eine gesunde, ausgewogene Ernährung, wenig bis keinen Alkohol, wenig Koffein und der Verzicht auf Nikotin. Aber das wissen wir ja alle… Was genau können wir tun?

Lächeln

Wenn wir lachen, bewegen sich fast 300 Muskeln vom Bauch bis zu unserem Gesicht. Es fördert die Durchblutung und beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Es wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel aus und hilft so z.B. auch Diabetikern. Gleichzeitig baut Lächeln Stress ab und schüttet wertvolle Glückshormone aus. Die Aktivität und Anzahl der natürlichen Killer-Zellen erhöht sich und die Antikörper der Immunglobulin-A-Klasse vermehren sich ebenfalls.

Zeit für mich

Es reichen bereits 10 Minuten, die nur uns gehören. Aber das jeden Tag. Natürlich ist es schöner, wenn wir uns mehr Zeit für uns nehmen, aber schon ein kurzer Spaziergang, 10 Minuten in der Sonne sitzen oder eine kleine Meditation helfen uns, Cortisol abzubauen. 

Nasenatmung

Ein kleines Wunder bewirkt tatsächlich die Nasenatmung, besser noch die Wechselatmung. Hierdurch nehmen wir ca. 10 % mehr Sauerstoff im Blut auf, als wenn wir durch den Mund atmen. Die Gehirnfunktion verbessert sich und die Blutgefäße erweitern sich. Das wiederum wirkt sich positiv auf den Blutdruck aus. Die Wechselatmung bedeutet, dass wir durch ein Nasenloch einatmen und wieder ausatmen und dann wechseln. Erfahren haben gezeigt, dass das Einatmen durch das linke Nasenloch zur Beruhigung beitragen, weil dabei Puls und Blutdruck absinken. 

Übrigens: auch das Lächeln fällt uns nach der Nasenatmung leichter. Ein doppelter Effekt!

Berührungen

Auch wenn wir gerade soziale Kontakte vermeiden sollen, möchte ich doch darauf aufmerksam machen, wie wichtig Berührungen für uns sind. Eine Umarmung, die Berührung der Schulter, ein Kuss haben eine enorme Auswirkung auf unser Wohlbefinden.  Kinder brauchen Berührungen, um lebenswichtige neuronale Signale aufzubauen. Hierzu gibt es Studien aus der Mitte des 20. Jahrhunderts

Ganz wichtig ist voraussichtlich auch eine gewisse Leichtigkeit in unserem Tun  zu bekommen. Dann gehen unsere Aufgaben  leichter von der Hand und vor allen Dingen werden wir sie glücklicher erledigen.

Themenschwerpunkte

 

Feelgood 

Gesundheit &
Kulinarisches

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Feelgood

Veränderung

Ich bin bereit für den Wandel. Es ist mir nie klarer geworden als jetzt. Wie bin ich darauf gekommen? Wie ist es mir deutlich geworden? Ich habe einen Podcast gehört, der mich schon länger begleitet. Die Autorin sprach über Wandel und nannte in diesem Zusammenhang ihr...

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